Die amerikanische Psychologin Kathryn Heimlich hat davor gewarnt, dass Hunde, die in der Therapie mit Menschen eingesetzt werden, unter Stress stehen. Sie haben eine Studie darüber angefertigt. Was ist dabei herausgekommen?
Sowohl bei den Hunden als auch ihren Besitzern ließen sich im Zusammenhang mit Therapiesitzungen Anzeichen von Stress nachweisen. Die Menschen haben Stress vor der Sitzung; die Hunde währenddessen und danach.
Wie haben Sie das festgestellt?
Wir haben die Werte des Stresshormons Cortisol im Speichel gemessen. Man kann damit aber nur die körperlichen Belastungen messen und nicht, ob Mensch oder Hund die Belastung positiv oder negativ wahrnehmen. Das ist wie bei einem Geburtstag; der gefällt uns, aber Stress ist es dennoch.
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