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Gutes Deutsch - Schlechtes Deutsch
 Von Lutz Götze

Verein Deutsche Sprache e.V. (VDS)
sprachnachrichten Nr. 36/Dezember 2007, S. 11

Sprachen sind durch Wandel gekennzeichnet. Stillstand bedeutet Verdorren. Freilich bedarf
der Veränderungsprozess der einfühlsamen und stetigen Steuerung durch Akademien, Sprachvereine, Journalistenverbände, Wörterbuchredaktionen und andere an der Sprachentwicklung Interessierte. Der Staat hingegen ist dazu nicht legitimiert. In der Öffentlichkeit, zumal an Schulen und Universitäten, ist in jüngster Zeit – auch als Folge des langjährigen Streitens um die Reform der Rechtschreibung der deutschen Sprache – erneut
die Frage aufgeworfen worden, was guten Sprachgebrauch von dessen Gegenteil unterscheide. Genauer: ob es Kriterien jenseits des individuellen Geschmacks gebe, die eine Differenzierung rechtfertigten. Hier seien zehn genannt und mit Beispielen versehen:

Die Sprache muss verständlich sein. Sie soll Menschen – häufig in schlechtem Deutsch als Kommunikanten oder Kommunikationsteilnehmer apostrophiert – verbinden und nicht in Gruppen trennen oder gar Teile der Gesellschaft ausschließen. – Schlechte Beispiele sind:
Oberaffengeil, monsterkrass, super ätzend, Diskussionskultur, Diskursstrategien, ein Thema herunterbrechen, ....

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