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Papst Benedikt zum „Sprachwahrer des Jahres“ vorgeschlagen
 Die Nachrichtenagentur ddp am 22. Dezember 2005

Deutsche Sprachwelt AUSGABE 23 - Frühling 2006


Erlangen (ddp) – Papst Benedikt XVI. befindet sich auf der Vorschlagsliste zur Wahl der Sprachwahrer des Jahres 2005. In ihrer neuesten Ausgabe ruft die Sprachzeitschrift „Deutsche Sprachwelt“ ihre Leser zur Wahl derer auf, die sich für die deutsche Sprache besonders verdient gemacht haben.

Zur Begründung für die Nominierung des Papstes heißt es, mit Joseph Kardinal Ratzinger sei ein erklärter Sprachschützer auf den Stuhl Petri berufen worden. In seinen Schriften nutze und bereichere Benedikt XVI. die Ausdruckskraft der deutschen Sprache. Er verstehe es, schwierige philosophische Zusammenhänge leicht verständlich darzustellen. Darüber hinaus spreche er fließend mehrere Fremdsprachen.

Weitere Kandidaten für die Wahl zum Sprachwahrer sind der Vorsitzende des Rechtschreibrates, Hans Zehetmair, und die Schülerin Josephine Ahrens, die vor Gericht durchsetzte, weiterhin in alter Rechtschreibung schreiben zu dürfen. Außerdem stehen auf der Liste die thüringische Stadt Mühlhausen, die in ihren Mitteilungen keine überflüssigen Anglizismen mehr verwenden will, die Kieser-Betriebe, die – im Krafttraining ungewöhnlich – ohne Anglizismen auskommen, und der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Josef Kraus. Die Leser können zusätzliche Kandidaten bestimmen.

Seit dem Jahr 2000 wählen die Leser der Zeitschrift jährlich ihre Sprachwahrer, um vorbildlichen Einsatz für die deutsche Sprache auszuzeichnen. Bisher erhielten diese Auszeichnung unter anderen Springer-Chef Mathias Döpfner (2004), die Deutschsprachige Universität Budapest (2003), der Dichter Reiner Kunze (2002), der Schriftsteller Martin Mosebach (2001) und die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (2000).

Kostenloses Probeexemplar der Zeitschrift

 



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