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Sprache / Rechtschreibreform / Berichte bis 2002 / 7. Wer verteidigt noch
 

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Wer verteidigt noch die Rechtschreibreform?
 Aus der Anzeige in der SZ im August 2000


Die Mitglieder der Rechtschreibkommission, z.B. Gerhard Augst oder Klaus Heller, und das Institut für deutsche Sprache in Mannheim (Leitung: Gerhard Stickel), das diese Kommission beherbergt, verteidigen mit allen Mitteln ihr mißratenes Produkt. Das tun auch die Kultusminister, die es an den Schulen eingeführt haben, und ihre Helfer unter den Lehrern und Eltern, vor allem die Vertreter bestimmter Verbände, deren Sprecher in dieser Frage die Position der Minister und nicht die Interessen ihrer Mitglieder vertreten, die sie wohlweislich nie befragt haben. Sie alle behaupten gegen jede Erfahrung, daß es in den Schulen überhaupt keine Probleme gebe. Proteste von seiten der Lehrer wurden mehrfach unterdrückt; die einzige unabhängige Umfrage unter bayerischen Gymnasiallehrern ergab ein Jahr nach Einführung der neuen Schreibregeln, daß 84 Prozent mit der Neuschreibung unzufrieden waren (Focus 23/1997). Auch die Schulbuch-, Kinderbuch- und Lexikon-Verlage (die schon umgestellt haben) verteidigen die Rechtschreibreform. Schließlich gibt es die Übereifrigen, die vorschnell auf den "Reformzug" aufgesprungen sind und jetzt nicht zugeben wollen, daß sie sich geirrt haben. Unabhängige Fachleute, die die Rechtschreibreform verteidigen, sind uns nicht bekannt.

Wir suchen Mäzene für unsere Anzeigen. Bitte helfen Sie uns! (Spendenkonto: Initiative zur Rechtschreibreform, Kto. 100 176 OOZ, Raiffeisenbank Berne, BLZ 280 614 10) - V.i.S.d.P.: Prof. Dr. Carsten Ahrens, Bardenfleth 14, 26931 Elsfleth

 



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